Apparative Untersuchungsdiagnostik

Es ist immer die Diagnostikmethode zu bevorzugen, die aussagekräftig, risikoarm, wenig belastend und finanziell günstig ist. Die Notwendigkeit aufwendiger Diagnostiken sollte streng gestellt und die Belastung des Patienten so gering wie möglich gehalten werden.

1. Biopsie:
Per Punktionskanüle wird ein kleiner Gewebszylinder entnommen, um z.B. Tumoren und Entzündungen auszuschließen. Mit Hilfe der Knochenbiopsie lässt sich z.B. bei Osteoporose der Knochenabbau quantitativ erfassen.

2. Arthroskopie = Endoskopie
Nach Schmerzbetäubung der betreffenden Region wird ein Arthroskop ( Gerät zur Untersuchung von Gelenkinnenräumen ) in den Gelenkspalt eingeführt. Über eine Minikamera lassen sich alle Strukturveränderungen diagnostizieren. Gleichzeitig ist es möglich, über eine zweite Zugangsstelle am Gelenk Instrumente zur Operation einzuführen. Einsatz findet die Arthroskopie v.a. am Hüft- und Knie- sowie Schulter- und Ellenbogengelenk.